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Hoher Borkenkäferbefall erwartet

Die warmen Monate Mai/Juni 2008 boten dem Borkenkäfer ideale Bedingungen zur Massenvermehrung. Die Überwachung in Lockstofffallen brachte alarmierende Fangergebnisse. Das was wir eigentlich für das Jahr 2007 angenommen hatten, ist nun 2008 eingetreten.

Die Ursachen für die akute Gefährdung der Waldbestände liegen bereits mehrere Jahre zurück. Seit dem heißen Sommer 2003 ist die Population bei uns stark angestiegen. Auch der warme Sommer 2006 sorgte zusätzlich für eine Massenvermehrung.

Jeder Waldbesitzer ist gut beraten wöchentlich einmal durch seine Bestände zu laufen, um nach frischen Borkenkäferbefall Ausschau zu halten. Erkannter Befall sollte möglichst schnell aufgearbeitet und aus dem Wald geschafft werden. Auch wenn beim Nachbarn Borkenkäferbefall erkannt wird, sollte dieser umgehend informiert werden. Sollte das jedoch nicht "fruchten" , muss der zuständige Revierförster informiert werden. Bei erkannten bereits fertigen Jungkäfern ist nur noch die Begiftung möglich. Hierzu kann man nur berechtigte Firmen einsetzen, sofern man nicht selbst einen PSM-Nachweis besitzt. Der Förster berät Sie auf jeden Fall in allen Fragen.
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Heberndorf, 20.07.2008
© FGB Heberndorf 2007-2020, letzte Änderung: 24.03.2020